Spurensuche

Spurensuche

Hallo liebe Leser.

Heute möchte ich mit euch meine (sehr privaten) Gedanken teilen.

Ein etwas ungewöhnliches Thema diesmal, eher das Leben betreffend – Spurensuche.

Ich bin auf der Spurensuche nach meinem Erzeuger, also biologischen Vater. Irgendwo ist es auch eine Suche nach mir selbst, zumindest einem Teil davon, der mich immer mehr zum Nachdenken bringt, je älter ich werde.

Woher kommt dieser eine, (noch) unbekannte Teil von mir? Wie sieht er aus? Was denkt er und wie verhält er sich? Wo sind meine Wurzeln? Viele ungeklärte Fragen, die vielleicht demnächst beantwortet werden könnten. Diesem Schritt bin ich nun so nah wie nie zuvor.

Das Meldeamt hat mir eine Anschrift gegeben – der Name, das Geburtsjahr stimmen mit den mir bekannten Angaben überein; der Geburtsort ist in der gleichen Bundeshauptstadt des mir bekannten Herkunftsortes. Doch was ist der nächste, richtige Schritt um zu meinem Ziel zu kommen … gibt es so etwas überhaupt? Einen Brief schreiben, hingehen und ansprechen, Nachbarn fragen … was würdet ihr tun und womit habe ich die größte Chance diesen Menschen zu erreichen? Ich denke nur daran dass z.B. ein Brief ihn nicht zu 100 % erreichen muss … er kann verloren gehen, er kann von einem anderen Empfänger geöffnet werden … und die ausständige Antwort wird automatisch als Ablehnung interpretiert. Das will ich auf jeden Fall verhindern.

Ich habe ein Recht zu wissen wer mein Vater ist und diesen (sei es nur durch ein Treffen/Gespräch) nach bisher 26 Jahren doch zumindest kennenzulernen. Was ist eure Meinung dazu? Und wieso gibt es das Recht in einer Geburtsurkunde den Vater zu verheimlichen, sprich „Vater unbekannt“ anzugeben? Ist das nicht Verleumdung / Vorenthalten des menschlichen, persönlichen Rechtes des Kindes, zu wissen woher es kommt?

Jetzt will ich Gewissheit und die Wahrheit wissen, sei sie nun positiv oder negativ.

Eure Virginie

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